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Wanderstöcke - ALPENWERT

Wanderstöcke

Kompakte Wanderstöcke, faltbare Modelle und praktisches Zubehör – für maximale Stabilität, Komfort und Flexibilität auf allen Wegen.

Ansicht als

Teleskop oder faltbar – welche Wanderstöcke passen zu dir?

Wanderstöcke – im Bergsport auch Trekkingstöcke genannt – gibt es in zwei Bauarten. Beide führen zum selben Ziel: mehr Stabilität, entlastete Knie und ein sicherer Tritt. Sie unterscheiden sich darin, was dir wichtiger ist – maximale Flexibilität bei der Länge oder ein möglichst kleines Packmaß.

Teleskop-Wanderstöcke bestehen aus ineinander geschobenen Segmenten und lassen sich stufenlos auf jede Länge einstellen. Praktisch, wenn du unterwegs häufig nachjustierst oder mehrere Personen dieselben Stöcke nutzen. Mit 190 g pro Stock ist die Carbon-Variante das leichteste Modell im Sortiment – leichter noch als der Faltstock.

Faltbare Wanderstöcke werden wie ein Zeltgestänge zusammengeklappt und kommen auf ein Packmaß von nur 38 cm. Damit passen sie in jeden Tagesrucksack und ins Handgepäck. Höhenverstellbar sind sie ebenfalls, allerdings innerhalb eines festen Bereichs – du wählst beim Kauf zwischen 100–120 cm und 115–135 cm. Die Auswahl findest du unter Faltbare Wanderstöcke.

Die Unterschiede auf einen Blick:

  • Gewicht pro Stock: Teleskop 190 g (Carbon) bzw. 255 g (Alu) – Faltstock 235 g (Carbon) bzw. 285 g (Alu)
  • Packmaß: Faltstock 38 cm und handgepäcktauglich – Teleskopstock deutlich größer
  • Längeneinstellung: Teleskop stufenlos – Faltstock innerhalb des gewählten Bereichs
  • Ideal für: Teleskop bei wechselndem Gelände und geteilter Nutzung – Faltstock für Reisen, Trailrunning und Hüttentouren

Ausführlicher haben wir beide Bauarten im Ratgeber Teleskop-Wanderstöcke vs. feste Wanderstöcke gegenübergestellt.

Wie lang sollten meine Wanderstöcke sein?

Die Faustregel lautet: Körpergröße × 0,68. Bei 175 cm Körpergröße landest du also bei rund 119 cm. Der verlässlichere Test geht ohne Rechnen: Stell den Stock senkrecht auf den Boden und greife den Griff. Dein Ellbogen sollte dabei einen rechten Winkel bilden. Ist der Winkel deutlich spitzer, ist der Stock zu lang.

Im Gelände passt du an: bergauf 5–10 cm kürzer, damit du dich nicht hochdrücken musst, bergab 5–10 cm länger, um die Knie zu entlasten. Bei Querungen stellst du talseitig länger und bergseitig kürzer ein.

Wenn du unsicher bist, hilft unser Stocklängen-Finder – dort gibst du einfach deine Körpergröße ein. Für die faltbaren Modelle gibt es zusätzlich eine Größentabelle mit den beiden Längenbereichen.

Carbon oder Aluminium – was ist besser?

Das hängt davon ab, worauf du optimierst. Carbon ist spürbar leichter (190 g statt 255 g beim Teleskopstock) und dämpft Vibrationen besser – auf langen Touren macht sich das in den Handgelenken bemerkbar. Wir verwenden 3K-Carbon. Unter extremer Punktbelastung, etwa wenn ein Stock zwischen Felsen verkantet, neigt Carbon eher zum Bruch als zum Verbiegen.

Aluminium – bei uns Aluminium 7075, eine der stabilsten Legierungen im Outdoor-Bereich – ist etwas schwerer, verzeiht Fehlbelastung aber besser: Es verbiegt sich eher, als dass es bricht, und lässt sich im Zweifel zurückbiegen. Es ist außerdem die günstigere Wahl.

Kurz: Wer Gramm zählt und auf Wegen unterwegs ist, nimmt Carbon. Wer alpines, felsiges Gelände geht, fährt mit Aluminium besser. Für lange Trekkingtouren mit schwerem Gepäck sind robuste Trekkingstöcke aus Aluminium 7075 die sichere Wahl.

Beide Varianten sind bei uns TÜV SÜD geprüft und GS-zertifiziert.

Welche Wanderstöcke für Anfänger?

Für die ersten Touren empfehlen wir verstellbare Aluminium-Stöcke. Sie sind unempfindlich gegenüber Bedienfehlern, günstiger im Einstieg und lassen sich an jede Tourlänge anpassen. So findest du in Ruhe heraus, welche Länge und welchen Einsatz du wirklich brauchst, bevor du in ein Carbon-Modell investierst.

Zwei Dinge, die am Anfang am meisten ausmachen: Die Handschlaufen richtig einstellen – die meisten Wanderer nutzen sie falsch und verschenken damit den Großteil der Entlastung. Und bei Faltstöcken: richtig zusammenbauen, damit die Segmente sauber sitzen.

Warum Wanderstöcke von Alpenwert kaufen?

Geprüfte Sicherheit. Unsere Stöcke sind TÜV SÜD geprüft und GS-zertifiziert. Bei einem Ausrüstungsteil, auf das du dich im Abstieg mit vollem Körpergewicht stützt, ist das kein Marketingsiegel, sondern die Grundvoraussetzung.

Griffe aus Naturkork. Kork nimmt Feuchtigkeit auf, statt sie zu halten, passt sich mit der Zeit der Hand an und wird bei Schweiß nicht rutschig – anders als Kunststoffgriffe. Die EVA-Griffverlängerung darunter erlaubt es dir, bei kurzen Steilstücken tiefer zu greifen, ohne die Länge zu verstellen.

Ersatzteile statt Neukauf. Teller, Spitzen, Aufsätze und komplette Ersatzsegmente führen wir dauerhaft im Wanderstöcke-Zubehör. Ein verschlissener Gummiaufsatz ist damit kein Grund, ein ganzes Paar zu ersetzen.

100 Tage Rückgabe. Ob Länge und Griff wirklich passen, merkst du erst auf der Tour – nicht im Wohnzimmer. Deshalb hast du bei uns 100 Tage Zeit, sie zurückzugeben. Ab 49 € liefern wir versandkostenfrei.

Für wen eignen sich Wander- und Trekkingstöcke?

Wanderer, Bergsteiger und Trekker. Ob als Wander- oder Trekkingstöcke – der Hauptgrund ist immer die Entlastung: Beim Abstieg nimmt jeder Stockeinsatz Last von Knie- und Sprunggelenk. Auf langen Abstiegen summiert sich das über Tausende Schritte.

Trailrunner. Hier zählt das Packmaß. Faltstöcke mit 38 cm verschwinden in der Laufweste und sind in Sekunden einsatzbereit, wenn ein steiler Abschnitt kommt.

Reisende und Hüttengeher. Wer mit Handgepäck fliegt oder den Rucksack klein halten muss, kommt an Faltstöcken kaum vorbei.

Menschen mit Knieproblemen. Stöcke verteilen das Körpergewicht auf vier statt zwei Kontaktpunkte. Gerade bergab ist das der spürbarste Unterschied – vorausgesetzt, die Schlaufen sind korrekt eingestellt.

Nordic Walker. Auch für Nordic Walking und Wandern auf befestigten Wegen führen wir die passenden Aufsätze – Asphalt-Pads, Kies- und Schlammteller findest du im Zubehör. Wie du die Aufsätze wechselst, steht in der Bedienungsanleitung.